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AEROSIL®

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Verbesserung der Fließfähigkeit und der Verbackungsneigung

Hersteller und Anwender von Pulvern arbeiten mehr und mehr mit automatisierten Prozessen. Voraussetzung hierfür ist eine gute Fließfähigkeit der Pulver, die ein sauberes und gleichmäßiges Dosieren ermöglicht. Auch ein Verbacken während der Lagerung muss ausgeschlossen werden. Dennoch gibt es viele pulverförmige Produkte, die eine schlechte Fließfähigkeit aufweisen und bei Lagerung zum Verklumpen neigen, was zu unerwünschten Ausfallzeiten führt. AEROSIL® und SIPERNAT® bieten eine effiziente Möglichkeit, diese Probleme zu lösen und die Produktivität zu erhöhen.

Die Fließfähigkeit von Pulvern wird durch das Verhältnis von Haftkräften, sog. Van-der-Waals Kräften, und der Schwerkraft beeinflusst. In allen Pulvern sind Van-der-Waals Kräfte wirksam. Diese Kräfte sind im Verhältnis zur Gewichtskraft umso größer, je kleiner die Teilchen sind. Aus diesem Grund zeigen feinteilige Pulver eine schlechtere Fließfähigkeit als grobteilige.

Daneben gibt es weitere Gründe für ein schlechtes Fließverhalten: Flüssigkeit auf der Oberfläche von Pulverteilchen, wie Wasser oder Öl (z.B. in hygroskopischen oder fetthaltigen Pulvern), hält diese über die Oberflächenspannung zusammen. Des Weiteren können ungleichmäßig geformte Teilchen miteinander verhaken, und manche Pulver neigen dazu, sich statisch aufzuladen und an den Wandungen von Rohrleitungen oder Mischern zu haften.

AEROSIL® und SIPERNAT® bestehen aus feinen Silica-Teilchen, die die Partikel des auszurüstenden Pulvers umhüllen. Hierbei wirken sie als Abstandhalter zwischen den einzelnen Pulverteilchen, trennen sie voneinander und vermindern so die Haftkräfte. Zudem saugen AEROSIL® und SIPERNAT® Feuchtigkeit von der Oberfläche ab und verhindern die Bildung von Flüssigkeitsbrücken.

Für extrem hygroskopische Pulver bieten hydrophobe AEROSIL® und SIPERNAT®-Typen eine noch effektivere Lösung. Aufgrund ihres wasserabweisenden Charakters schwimmen sie auf dem die Pulverteilchen umgebenden Wasserfilm und bilden so eine Barriere zwischen den einzelnen Partikeln. Auf diese Weise wird die Bildung von Wasserbrücken wirksam verhindert.

 
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