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Absetzverhalten


Verwendung von AEROSIL® pyrogener Kieselsäure als Schwebemittel


AEROSIL_anti-settling-agent

Eine der ältesten Anwendungen von AEROSIL® in der Farb- und Lackindustrie ist der Einsatz als Schwebemittel für Füllstoffe und Pigmente. Der gewünschte Schwebeeffekt ist durch eine Viskositätserhöhung und die Ausbildung einer entsprechenden Fließgrenze bedingt. Im Allgemeinen sind Einsatzmengen zwischen 0,4 und 0,8 Prozent AEROSIL®, bezogen auf die Gesamtformulierung, ausreichend.

Welches AEROSIL® die besten Schwebeeigenschaften in einer Formulierung zeigt, hängt von den bekannten Faktoren wie Art des Bindemittels, Konzentration, andere Additive und im Besonderen von der Art des Pigmentes und/oder des Füllstoffes ab.



Hydrophobes AEROSIL® ist nicht nur eine unentbehrliche Komponente in Zinkstaubfarben. Es wird auch erfolgreich in Korrosionsschutzfarben eingesetzt, die Bestandteile wie Erdalkalichromate, Hydrogenphosphate, Bleisilikate oder Erdalkaliborate enthalten. Erwähnenswert sind an dieser Stelle auch elektrisch leitfähige Beschichtungen, die Kupfer-, Nickel-, Silber- oder Stahlpulver als Bestandteile enthalten.




Im Falle von Zinkstaubfarben müssen bis zu 1,5 Prozent AEROSIL®, normalerweise AEROSIL® R 972, eingesetzt werden, um ein gutes Schwebeverhalten und die Redispergierung von eventuellem Sediment zu gewährleisten. Diese relativ hohe Einsatzmenge ist durch die hohe spezifische Dichte von Zink, 7 g/cm³, bedingt.




Beim Einsatz von plättchenförmigen Metallpartikeln sollte der Einsatz von AEROSIL® R 805 in Betracht gezogen werden. Dieses Produkt hat eine hohe Effizienz bezüglich des Schwebeverhaltens und unterstützt die notwendige lamellare Ausrichtung der Metallpartikel. Weiterhin können durch den Einsatz von AEROSIL® unbehandelte Mattierungsmittel gut stabilisiert werden. Für diese Anwendung werden 10 bis 15 Prozent AEROSIL® R 972, bezogen auf die eingesetzte Mattierungsmittelmenge, empfohlen.

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