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Rheology

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Thixotropie: Gegen laufende Nasen und Absetzen


Ein anwendungsfreundlicher Lack tropft nicht vom Pinsel und bildet beim Trocknen an senkrechten Flächen keine Nasen. Zugleich ist er beim Auftragen - bei mechanischer Beanspruchung - möglichst dünnflüssig und lässt sich gut applizieren. Dieses Verhalten, das der Fachmann Thixotropie nennt, verdanken viele Beschichtungssysteme der pyrogenen Kieselsäure AEROSIL®.
Im Ruhezustand bilden die Kieselsäureteilchen über Wasserstoff-Brücken ein lockeres Gerüst: Der Lack ist zähflüssig. Durch Rühren, Schütteln, Spritzen oder beim Streichen wird dieses Gerüst zerstört, so dass der Lack plötzlich deutlich dünnflüssiger ist. Sobald er jedoch wieder zur Ruhe kommt, lagern sich die Moleküle erneut gerüstartig zusammen. Diese Eigenschaft von AEROSIL® dient nicht nur zur Steuerung des Fließverhaltens, sondern bewirkt auch, dass sich schwerere Bestandteile des flüssigen Lacks nicht schon während der Lagerung absetzen.
Produkt- sowie Sicherheitsdatenblätter zu den einzelnen AEROSIL®-Typen finden Sie bei unseren Produktempfehlungen

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