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Säcke Historie

Geschichte

Die Verknappung der Rohstoffe auf unserer Erde ist bereits seit Jahrzehnten ein bewegendes Thema. Insbesondere das "Schwarze Gold" beflügelte in vielen Köpfen den Forschergeist. Auch die Forscher der früheren Degussa waren von der Idee begeistert, eines Tages einen Öl-Ersatzstoff zu finden. So begannen sie 1941 damit, einen weißen Füllstoff für die Reifenindustrie als Ersatz für Industrieruße zu entwickeln, welche bis dato nur aus Öl produziert werden konnten. Bereits ein Jahr später gelang es ihnen, nach der Realisierung der Hochtemperatur-Flammenhydrolyse, die erste extrem feinteilige Kieselsäure zu produzieren. Aus der Vision wurde Realität und die Marke AEROSIL® war geboren.
Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf und so wurde 1966 mit dem Bau des Nippon Aerosil-Produktionswerkes im japanischen Yokkaichi ein wichtiges Standbein in Asien geschaffen. 1976 folgte mit der Aufnahme der Produktion von AEROSIL® im damals neuen Degussa-Werk in Mobile (Alabama, USA) der gleiche Schritt westwärts. Über 70 Jahre Erfahrung, Entwicklung und Forschung haben AEROSIL® mittlerweile weltweit zum häufigsten Ansprechpartner für die Erzeugung, Modifikation und Charakterisierung von Oberflächeneffekten gemacht.
Meilensteine
  • 1941: Entwicklung der Hochtemperaturhydrolyse zur Erstellung extrem feinteiliger Kieselsäure
  • 1942: Entwicklung des ersten industriellen Herstellprozesses in Rheinfelden, Erteilung des ersten Patents
  • 1943: AEROSIL® wird als Handelsmarke für pyrogene Kieselsäuren von Degussa registriert
  • 1953: Herstellung von Aluminiumoxiden nach dem AEROSIL® Verfahren
  • 1954: Herstellung pyrogener Titanoxide
  • 1963: Kommerzielle Produktion der ersten hydrophoben Typen AEROSIL® R 972 und AEROSIL® R 974
  • 1964: Vermarktung der ersten AEROSIL® Dispersion
  • 1966: Gründung der Nippon Aerosil, ein Joint-Venture mit der heutigen Mitsubishi Materials Corp. in Tokio (Japan)
  • 1970: Produktionsbeginn in Antwerpen (Belgien)
  • 1976: Start der Produktion von AEROSIL® im Werk in Mobile (AL, USA)
  • 1986: Technologiereife einer weiteren Hydrophobierungs-Methode. Markteinführung von AEROSIL® R 805, R 812 und R 202
  • 1992: Markteinführung des ersten strukturmodifizierten hydrophoben Produktes AEROSIL® R 8200. Erster voll integrierter Produktionsstandort für AEROSIL® in Waterford (NY, USA) 
  • 2002: Einweihung weiterer integrierter Produktionsstätten in Leverkusen (Deutschland) und Roussillon (Frankreich)
  • 2007: AEROSIL® erhält die Lebensmittelzulassung
  • 2009: Als Granulat ist AEROSIL® jetzt auch mit Pharmazulassung verfügbar
  • 2014: Evonik erweitert Kapazitäten für oberflächenbehandelte, pyrogene Kieselsäuren