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Umweltverhalten

Bei synthetisch amorpher Kieselsäure handelt es sich um einen anorganischen, schwer wasserlöslichen Stoff. Aufgrund dieser Eigenschaften ist die Bioverfügbarkeit für Wasserorganismen sehr gering. In akuten Tests nach OECD-Testleitlinien bei Ausgangskonzentrationen von 1.000 und 10.000 mg/l wurden weder bei Fischen noch bei der Daphnie eine schädigende Wirkung festgestellt.

Aufgrund der physikalisch-chemischen Eigenschaften und der akuten Ökotoxizitätsdaten sind chronische Auswirkungen oder eine Anreicherung in Wasserorganismen nicht zu erwarten.

Die allgemein gültigen Vorschriften zur Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit von Stoffen (OECD- und EEC-Richtlinien) lassen sich nur auf organische Substanzen anwenden. Synthetisch amorphe Kieselsäure ist ein inerter anorganischer Stoff und wird von Mikroorganismen nicht weiter abgebaut.

Die deutsche Kommission zur Bewertung wassergefährdender Stoffe hat synthetisch amorphe Kieselsäure als nicht wassergefährdend eingestuft (KBwS-Nr.: 849). Siliziumdioxid ist auch in der OSPAR-Liste der offshore verwendeten und eingeleiteten Stoffe und Zubereitungen aufgenommen, die eine geringe oder keine Gefahr für die Umwelt darstellen (PLONOR), aufgeführt.